25 Jahre Mauerfall – Heute vor 25 Jahren schlug Ungarn die erste Bresche in den Eisernen Vorhang.

Mock und Horn durschneiden den Eisernen Vorhang

Mock und Horn durschneiden den Eisernen Vorhang (Juni 1989)

Am 2. Mai 1989 begannen ungarische Grenzpolizisten, den Stacheldrahtzaun an der Grenze zu Österreich zu demontieren. Schon im Oktober 1988 hatte der ungarische Staatsminister Imre Pozsgay die Grenze als »historisch, politisch und technisch überholt« gegeißelt. Zum ersten Mal seit 1945 wird damit im Mai 1989 das Prinzip des »Eisernen Vorhangs« grundsätzlich in Frage gestellt. 

Im »Neuen Deutschland« erscheint ein Interview mit dem Sänger Jochen Kowalski und abends läuft Die Banditen von Jacques Offenbach in der Inszenierung von Harry Kupfer in der Komischen Oper Berlin.

Am 27. Juni 1989 schneiden die Außenminister Ungarns und Österreichs, Gyula Horn und Alois Mock, symbolisch und medienwirksam ein Loch in den Stacheldrahtzaun an der Grenze. Am 19. August nutzen fast 700 DDR-Bürger ein »Paneuropäisches Picknick« im grenznahen St. Margareten im Burgenland und in Sopron, um über die Grenze nach Österreich zu fliehen. Die offizielle Grenzöffnung am 11. September hat die Flucht Tausender DDR-Bürger zur Folge …

Geschrieben von Komische Oper

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