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Mit Bestürzung haben wir von den Plänen der Oper Rom gehört, sämtliche Mitglieder von Chor und Orchester zu entlassen und die künstlerische Arbeit des Hauses künftig auszugliedern. Wir appellieren eindringlich an den Intendanten und an den Bürgermeister der Stadt Rom, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken: Denn Kunst braucht Sicherheit – der unverwechselbare Klang eines jeden großen Opernchores und –orchesters ist das Resultat einer langen Aufbauarbeit, die nur unter sicheren sozialen Rahmenbedingungen geleistet werden kann. Die Entlassung der künstlerischen Kollektive eines Opernhauses vom Range Roms in die Scheinselbstständigkeit hätte unserer gemeinsamen Überzeugung nach eine fatale Signalwirkung weit über Italien hinaus. Wir hoffen dringend, dass andere Möglichkeiten gefunden werden, der Oper Rom endlich eine sichere finanzielle Grundlage zu geben und bitten die Beteiligten, ihre Pläne noch einmal zu überdenken.

Staatsoper im Schillertheater Berlin

Deutsche Oper Berlin

Komische Oper Berlin

Geschrieben von Komische Oper

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