»Fußballarien«, Regie: Liesa Schober, Clemens Beier

»Fußballarien«, Regie: Liesa Schober, Clemens Beier

Werkstatt in Kooperation mit der Filmuniversität Konrad Wolf in Babelsberg

Auf den ersten Blick haben Film und Oper wenig gemein:  Er ist vergleichsweise jung, sie doch ziemlich alt, er nach Walter Benjamin eines der Reproduktionsmedien schlechthin, sie eine Live-Kunstform, er übertrifft alle anderen Künste an Realismus, sie an Künstlichkeit. Doch andererseits heißt es auch, dass Mozart, Wagner oder Puccini, lebten sie heute, wahrscheinlich Filmemacher wären. Und viele Filmemacher_innen orientieren sich wiederum an dem traditionellen Genre Oper – ob Lars von Trier, Walt Disney, Federico Fellini oder Francis Ford Coppola. Woher kommt dieses gegenseitige Interesse der doch so unterschiedlichen Medien? Wo genau liegen die ästhetischen Differenzen und wo Überschneidungen? Wie können sich Filme- und Opernmacher_innen der Mittel des jeweils anderen Genres bedienen, um die jeweils eigenen Genregrenzen zu verschieben? Gemeinsam mit Filmregiestudent_innen der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf geht die Komische Oper Berlin diesen Fragen sowohl in theoretischen Diskursen als auch in praktischen Arbeiten nach. Die Ergebnisse der ersten Filmwerkstatt in der Spielzeit 2015/16 wurden in einer internen Präsentation im Januar 2016 vorgestellt – hier ein paar Ausschnitte aus den Filmen:

 

Glatte Liebe, Regie: Benjamin Chimoy

 

 

Olga, Regie: Carlos Isabel Garcia

 

Zeit der Oligarchen, Regie: Jakob Herrmann

 

Wegweiser, Regie: Laura Laabs (Premiere als Teil des Episodenfilms Research Refugees beim Festival Achtung Berlin am 17.04.2016 im Kino Babylon Berlin)

 

 

 

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Geschrieben von Komische Oper

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