Die Sache ist mehr als eine flüchtige Affäre. Seit 1984 beschäftigt sich Dominique Horwitz mit dem Chanson Sänger Jacques Brel (1929-1978). Horwitz singt dabei keine deutschen Übersetzungen, sondern die originalen französischen Texte, akzentfrei. Immerhin ist Dominique Horwitz in Frankreich aufgewachsen. Horwitz interpretiert nicht nur die Chansons von Brel, er stellt sie dar! Brels Chansons sind kleine dramatische Erzählungen – jedes Lied ein aufrührendes Theaterstück, eine Welt für sich.

Dominique Horwitz (Foto: Ralf_Brinkhoff)

Dominique Horwitz (Foto: Ralf_Brinkhoff)

»Man muss Brel weniger singen, man muss ihn spielen.«

1998 steht Dominique Horwitz zum ersten Mal mit Liedern von Brel auf einer Berliner Bühne – und fesselt seit dem sein Publikum und wird stürmisch gefeiert. Nun ist Horwitz mit seinem legendären Brel-Abend erstmals an der Behrenstraße zu Gast: Begleitet vom Orchester der Komischen Oper Berlin singt er unvergessliche Lieder wie »Amsterdam«, »Orly«, »Madeleine« und »Ne me quitte pas«. Ein Abend voller musikalischer Leidenschaften – mitreißend, anrührend und hässlich-schön. Am 3. Juli 2014 ab 20 Uhr in der Komischen Oper Berlin.

»Le talent, ça n’existe pas. Le talent, c’est d’avoir envie de faire quelque chose.«
Jacques Brel

Geschrieben von Komische Oper

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