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»O WORT, DU WORT, DAS MIR FEHLT.«

Andreas Conrad war von 1984 bis 2007 im Ensemble der Komischen Oper Berlin, wo er u. a. als Pedrillo, Jaquino, David, Stewa in Jenufa, Alfred in Die Fledermaus oder als Hauptmann in Wozzeck zu erleben war. 1998 wurde ihm der Titel Berliner Kammersänger verliehen. Nun kehrt er als Aron in Barrie Koskys Neuproduktion von Moses und Aron zurück, um als… Weiterlesen »

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Der große Graben: Dirigent Henrik Nánási über Spinnennetze, ungarische Melancholie und strahlendes C-Dur

Herzog Blaubarts Burg – für einen ungarischen Dirigenten eine Herzensangelegenheit? HENRIK NÁNÁSI In der Tat hat Béla Bartók für mich persönlich eine besondere Bedeutung. Ich habe Herzog Blaubarts Burg bereits mehrfach dirigiert und wollte das Werk unbedingt auch an der Komischen Oper Berlin machen. Herzog Blaubarts Burg ist eben nicht nur eines der Meisterwerke des… Weiterlesen »

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Nie sollst du mich befragen!

Zur Premiere von Gianni Schicchi/Herzog Blaubarts Burg am 1. März sprechen Calixto Bieito (Regie), Rebecca Ringst (Bühnenbild) und Ingo Krügler (Kostüme) über Adventskalender, Blutsverwandtschaft und das dunkle Meer. Eine rabenschwarze italienische Komödie trifft auf ein ungarisches Psychodrama. Eine Traumkombination? CALIXTO BIEITO Die Verkopplung der Einakter Gianni Schicchi von Giacomo Puccini und Herzog Blaubarts Burg von Béla… Weiterlesen »

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Vor die Linse: Zwei Meisterwerke des 20. Jahrhunderts im Doppelpack

Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die beiden Kurzopern, die der spanische Meisterregisseur Calixto Bieito in der Komischen Oper Berlin zu einem Doppelabend vereint: Giacomo Puccinis rabenschwarze, italienische Komödie Gianni Schicchi trifft auf das ungarische Psychodrama Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartók. Und doch verbindet die beiden im Schicksalsjahr 1918 uraufgeführten Werke ihre ungeschönte Darstellung menschlicher Abgründe…. Weiterlesen »

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Zwei Cowboys im 3/4-Takt: Emmerich Kálmáns Arizona Lady, oder wie die Wiener Operette in den Wilden Westen kam

Zu Weihnachten 2014 schenkt die Komische Oper den Berlinern eine sehr späte – und überfällige – Hauptstadtpremiere von Emmerich Kálmáns letzter Operette: Arizona Lady (1954). Das Werk knüpft an die frühere transatlantische Tradition Kálmáns an und bringt singende und reitende Cowboys auf die Bühne sowie einen knallbunten Wilden Westen, mit einigen dunklen Untertönen. Dr. Kevin… Weiterlesen »

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Vom Lust-Prinzip zum kastrierten Grenzgänger

Interpretationen des Don Giovanni an der Komischen Oper Berlin Don Juan – das ist kein Name, das ist ein Bekenntnis! Das Bekenntnis zu totaler Leidenschaft, Sinnlichkeit und Begehren. Nichts kann da im Wege stehen! Dieser Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern – frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch,… Weiterlesen »

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»Oper ist wie Mensch ärgere dich nicht!«

Herbert Fritsch macht Oper. Nein, nicht zum ersten Mal, zum dritten Mal! Aber eigentlich kann man das gar nicht so genau sagen, denn im Grunde macht Fritsch immer Oper. Die Unterscheidung zwischen Sprechtheater – »was für ein scheußlicher Begriff!« – und Oper findet er ohnehin blöd. All sein Theater kommt aus der Musik, egal ob… Weiterlesen »

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Schönberg, der Traditionalist

Als im Jahre 1911 eine Harmonielehre von Arnold Schönberg bei der Universal-Edition in Wien erschien, zeigte sich die Fachwelt überrascht, dass das Werk alles andere als die erwartete Manifestation neuartiger Kompositionstechniken war, sondern in vielerlei Hinsicht an alte Traditionen anknüpfte. Denn der oft als umstürzlerischer »Neutöner« etikettierte Komponist, der zwei Jahre zuvor mit seinen Drei Klavierstücken op. 11 und… Weiterlesen »

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Schwindelfrei und Rollschuhsicher

Tom Erik Lie studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Oslo. Nach Engagements in Düsseldorf, Gelsenkirchen, Leipzig und an der Deutschen Oper Berlin kam er 2004 in das Ensemble der Komischen Oper Berlin. Im Herbst ist er erneut als Papageno in der umjubelten Zauberflöten-Produktion, als Grusel-Geist in Marius Felix Langes Kinderoper Das Gespenst von Canterville und als Ajax… Weiterlesen »