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Zwischen Schtetl und Grand Hotel – Mit Musical und Operette in den Advent

  Ein Leben wie ein Fiedler auf einem Dach zu führen – das ist eine prekäre Angelegenheit. Was dabei hilft, die Balance zu halten – davon ist Tevje, der Milchmann überzeugt –, ist einzig und allein: Tradition! Tevje ist die wohl bekannteste Figur aus Anatevka. Wie er begegnen die einfachen jüdischen Bewohner dieses ukrainischen Schtetls… Weiterlesen »

KOB_Pelleas_et_Melisande_037© Jan Windszus Photography_10x15.jpg BLOG Maße

Die Gewalt des Ungesagten – Pelléas et Mélisande

»Ne me touche pas! Ne me touche pas!« – »Fass mich nicht an!« – die fragile Geschichte der verbotenen Liebe der weltverlorenen Mélisande und des naiven Prinzen Pelléas gewährt einen tiefen Blick in die Verstrickungen der entzündeten menschlichen Seele am Rande eines neuen Zeitalters.   Hochsensibel für das leise mitschwingende Grauen und stets auf Tuchfühlung… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Rausch im Rausch – In Sorotschinzi tanzt der Teufel

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 17. 07. 2017 »Der Jahrmarkt von Sorotschinzi« Wie bereite ich mich vor: Gar nicht. Heute lasse ich mich komplett überraschen. Wen nehme ich mit: (Leider!) nur in Gedanken meinen Opernfreund Eike, mit dem ich hoffentlich in der nächsten Spielzeit die ein oder andere… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Rauschende Rache – »Medea«

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 16. 07. 2017 »Medea« Wie bereite ich mich vor: Ich schaue die Probendoku zu Medea auf Youtube https://www.youtube.com/watch?v=Wrd-SuwbE20&t=601s … und gehe im Anschluss an die Vorstellung zum Nachgespräch mit Komponist Aribert Reimann. Wen nehme ich mit: Michael Wolf, den laut eigener Aussage bestgekleidetsten… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Rausch on!

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 15. 07. 2017 »Zoroastre« Wie bereite ich mich vor: Mit Musik! Ich versuche mich im Vorfeld schon einmal etwas reinzuhören in die Barockoper Zoroastre … während ich die Wohnung putze, das muss ja zwischen zwei Opernbesuchen auch mal sein. Was ziehe ich an:… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Postest Du noch oder rauscht es schon?! Frisörbesuch in Siviglia

    Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017  Eintrag vom 14. 07. 2017 »Il barbiere di Siviglia«   Wie bereite ich nach: Ich gehe zum Nachgespräch mit Antonello Manacorda (Musikalische Leitung), Dominik Köninger (Figaro) und Johanna Wall (Dramaturgie). Was ziehe ich an: Blaue Stoffhose, grauer Wollpullover – casual. Es gibt tatsächlich… Weiterlesen »

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Im Manzelrausch – Showtime in Ägypten!

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin Eintrag vom 13. 07. 2017 »Die Perlen der Cleopatra«  Wie bereite ich mich vor: Trailer gucken, Kritiken lesen und … ich gehe zur Einführungsveranstaltung vor der Vorstellung. Was ziehe ich an: Das kleine Rote. Nicht klassisch, knallig soll es heute sein. Was nehme ich mit: Ein… Weiterlesen »

Der Abend, magisch

Angerauscht!

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin Eintrag vom 12. 07. 2017 »Petruschka/ L’Enfant et les Sortilèges«   Wie bereite ich mich vor: Quickrecherche am Tag der Vorstellung selbst: Trailer gucken auf der Produktionsseite der Komischen Oper Berlin (WOW!), Schlagworte googeln, Kritiken anlesen. Was heißt eigentlich »Sortilège« … ah, Zauber … und wie… Weiterlesen »

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Auf die Plätze, fertig, Rausch!

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017   Eintrag vom 05. 07. 2017 Hallo, ich bin Nora. Ich mag Gin mit Tonic, Pommes ohne Schranke, Joggen und Bloggen. Oder vielleicht auch nur die Vorstellung zu joggen, in neon-gelben High-Tech-Turnschuhen, »Racer«, die jeden Schritt zum Sprung machen … Ich lebe in Kreuzberg. Am äußersten… Weiterlesen »

Komische Oper Berlin//Der Jahrmarkt von Sorotschinzi/Premiere am 2.April 2017// Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Inszenierung: Barrie Kosky, Bühnenbild und Kostüme: Katrin Lea Tag// Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und Vokalconsort Berlin, Statisterie der Komischen Oper/

Opernrausch zwischen Genuss und Macht beim Komische Oper Festival

Seit 2008 ist das Komische Oper Festival eine Tradition zum Spielzeitfinale. Vom 11. bis 16. Juli sind noch einmal alle Premieren der Saison an sechs aufeinanderfolgenden Tagen zu erleben. Das Festival bietet Opernrausch für alle: Jedes Werk – von der Barockoper bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater – wird umspielt von Musik und Begrüßungsdrinks im Foyer,… Weiterlesen »

Neues
  • Well Hello!

    Herzlich willkommen zur Spielzeit 2014 /15! Wir freuen uns sehr, Ihnen eine riesige Spannbreite an Produktionen, Sängern und Musikern und ein Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Uraufführung präsentieren zu können. Ob Berliner oder Besucher aus einem anderen Land, ob Opernneuling oder Opernprofi – wir sind stolz, als ein Opernhaus wahrgenommen zu werden, dessen Türen… Weiterlesen »

  • Out now!

    Herzlich willkommen zur Spielzeit 2014/15! Zum Lachen, Weinen, Nachdenken oder einfach nur zum Genießen – zu all dem lädt Musiktheater an der Komischen Oper Berlin ein … 10 Premieren, 4 Festivals, 13 Wiederaufnahmen, 6 Sinfoniekonzerte, ein neues Abo-Paket und vieles mehr … »Wir hoffen, mit unserem Programm Neugier zu wecken, und heißen wie immer alle herzlich… Weiterlesen »

  • »Großes, unmittelbar packendes Theater!«

    In neuer Besetzung und unter der Leitung von Barockspezialist Konrad Junghänel kehrt Glucks wohl kompromisslosestes Werk auf den Spielplan zurück. Iphigenie, Tochter des kriegerischen Feldherrn Agamemnon, ist dazu verdammt, alle auf der Insel Tauris eintreffenden fremden Männer zu töten. Als ihren Bruder Orest und dessen Begleiter Pylades dasselbe Schicksal treffen soll, verweigert sie zum ersten… Weiterlesen »

  • Pfister-Trio feiert Premiere

    Foxtrott, Stulle und Viva la revolución! Hollywood, südamerikanische Leidenschaft und ein Schuss Berliner Schrulligkeit sind die Zutaten dieser verrückten Posse, die ihr vergnügliches Spiel mit allerlei Klischees – von der Filmdiva à la Greta Garbo bis zum Revolutionär aus Leidenschaft à la Che Guevara – treibt. Premiere am 8. März 2014 in der Komischen Oper… Weiterlesen »

  • Operetten-Träume

    Die Geschwister Pfister über Holiday on Ice, die Kraft der Fiktion und die Sehnsucht nach dem Ballkleid Wann sind Sie der Operette Clivia das erste Mal begegnet? Christoph Marti 1994 auf der Hinterbühne der Bar jeder Vernunft bei den Proben zu Im Weißen Rößl. Von Hinterbühne kann eigentlich gar keine Rede sein, damals war das… Weiterlesen »

  • Da können auch Götter nicht helfen …

    Regisseur Barrie Kosky im Gespräch mit Werner Hintze über Händels Koch, Glucks Musik, Liebe, Orest und Iphigenie … »Bewundert viel und viel gescholten«, diese Worte, mit denen sich Helena in Goethes Faust vorstellt, könnte man auch auf Gluck anwenden. Einer, der ihn sehr heftig gescholten hat, war Georg Friedrich Händel. Der soll gesagt haben, sein Koch verstünde mehr… Weiterlesen »

  • Hollywood, südamerikanische Leidenschaft und ein Schuss Berliner Schrulligkeit

      Es war höchste Zeit, nun ist es endlich soweit: Zum ersten Mal sind die Geschwister Pfister auf der Bühne eines Berliner Opernhauses zu sehen! Mit einem Stück, das die drei seit vielen Jahren auf der Liste ihrer Wunschstücke notiert haben: Nico Dostals Operette Clivia. Hollywood, südamerikanische Leidenschaft und ein Schuss Berliner Schrulligkeit – das sind die Zutaten… Weiterlesen »

  • Ein magisches Märchenbuch

    Barrie Kosky, Suzanne Andrade und Paul Barritt über fliegende Elefanten, die Welt des Stummfilms und die ewige Suche nach Liebe Wie entstand die Idee, Die Zauberflöte gemeinsam mit »1927« zu inszenieren? Barrie Kosky Die Zauberflöte ist die meistgespielte deutschsprachige Oper, eine der Top-10-Opern weltweit. Jeder kennt die Geschichte, jeder kennt die Musik, jeder kennt die… Weiterlesen »

  • Auftakt zur Prokofjew-Woche

    Es war eine Klavierkomposition, mit der sich der 17-jährige Musikstudent Prokofjew 1908 ins Bewusstsein der St. Petersburger Öffentlichkeit katapultiert hatte: Suggestion diabolique, von Prokofjew selbst am Klavier uraufgeführt, galt als virtuoses Meisterstück, das mit neuartigen Tönen und mit einer rhythmischen Brillanz überraschte. Dem Klavier blieb er danach zeitlebens treu und widmete dem Instrument einige seiner schönsten… Weiterlesen »