Foto: Monika Rittershaus

Calixto Bieito – der Skandal-Regisseur, der Schule machte

Die Komische Oper Berlin feiert ihren 70. Geburtstag unter dem Motto 70 Jahre Zukunft Musiktheater. Und wer das Haus kennt, wundert sich nicht, dass dieses Jubiläum auch die eine oder andere Besonderheit bereithält, die man so sicher nicht an einem anderen Theater antreffen würde. Natürlich gehören dazu mehrere spannende Neuinszenierungen, darunter die Neuproduktionen von zwei… Weiterlesen »

Komische Oper Berlin/Gioachino Rossini/Il barbiere di Seviglia/Premiere am 9.Oktober 2016// Musikalische Leitung: Antonello Manacorda, Inszenierung und Ausstattung:Kirill Serebrennikov, Co-Bühnenbild: Alexej Tregubov//Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und  Statisterie der Komischen Oper// Ensemble

Wer zuletzt lacht …

Kirill Serebrennikovs Inszenierung von Rossinis populärer Oper »Il Barbiere di Siviglia« an der Komischen Oper Berlin wurde zur Premiere 2016 von Journalisten enthusiastisch als »Berlins erste Smartphone-Oper« ausgerufen. Wie die Faust aufs Auge passte das Regie-Konzept mit Facebook-Feed, dauer-chattendem Liebespaar und gepimptem Selfie-Image zu Beaumarchais’ barocker Vorlage, einem Schauspiel über Verstellung, Maskerade, Versteckspiel und geheime… Weiterlesen »

Foto: Jan Windszus

Ein Spiel um Liebe und Tod | Blaubart

Die Liebe an den Tod: »Warum lieben mich alle Menschen und dich hassen sie?« Der Tod an die Liebe: »Du bist eine Lüge und ich bin die Wahrheit.« (Volksweisheit) Das ungleiche Paar Eros/Thanatos spannt persönlich seine Flügel über die groteske Handlung zwischen mörderisch-komischem Gruselmärchen und blumenduftiger Liebesromanze. Doch Offenbachs opéra bouffe stellt seit 1866 das… Weiterlesen »

Ausrine Stundyte singt die Carlotta in Die Gezeichneten. Foto: Jan Windszus Photography

Von Trieben, Wahn und Abgründen – Die Gezeichneten

Franz Schrekers Meisterwerk »Die Gezeichneten« kommt in einer Neuinszenierung von Skandalregisseur Calixto Bieto an die Komischen Oper Berlin Eine Insel der Lust vor den Toren Genuas, verschwundene und missbrauchte Mädchen der höheren Gesellschaft, ein körperlich deformierter Mäzen – das sind die Ingredienzien von Franz Schrekers 1918 uraufgeführter, schwül-erotischer Oper Die Gezeichneten. Keine Oper also für… Weiterlesen »

03.12.2017 Berlin
Besuch des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender zur Premiere Anatevka in der Komischen Oper
mit Intendant Barrie Kosky

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 70. Grundungsjubiläum

Bei der Premiere von Anatevka, am 3. Dezember 2017, war auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anwesend. Bevor die Aufführung begann, hielt er eine Rede, die Sie im Folgenden lesen können. Weitere Informationen zum Bundespräsidenten finden Sie hier.     Halbgötter und Hofnarren, Vogelfänger, Toreros und frierende Dichter – oder eben: Milchmänner und Kupplerinnen – sie alle… Weiterlesen »

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Zwischen Schtetl und Grand Hotel – Mit Musical und Operette in den Advent

  Ein Leben wie ein Fiedler auf einem Dach zu führen – das ist eine prekäre Angelegenheit. Was dabei hilft, die Balance zu halten – davon ist Tevje, der Milchmann überzeugt –, ist einzig und allein: Tradition! Tevje ist die wohl bekannteste Figur aus Anatevka. Wie er begegnen die einfachen jüdischen Bewohner dieses ukrainischen Schtetls… Weiterlesen »

KOB_Pelleas_et_Melisande_037© Jan Windszus Photography_10x15.jpg BLOG Maße

Die Gewalt des Ungesagten – Pelléas et Mélisande

»Ne me touche pas! Ne me touche pas!« – »Fass mich nicht an!« – die fragile Geschichte der verbotenen Liebe der weltverlorenen Mélisande und des naiven Prinzen Pelléas gewährt einen tiefen Blick in die Verstrickungen der entzündeten menschlichen Seele am Rande eines neuen Zeitalters.   Hochsensibel für das leise mitschwingende Grauen und stets auf Tuchfühlung… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Rausch im Rausch – In Sorotschinzi tanzt der Teufel

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 17. 07. 2017 »Der Jahrmarkt von Sorotschinzi« Wie bereite ich mich vor: Gar nicht. Heute lasse ich mich komplett überraschen. Wen nehme ich mit: (Leider!) nur in Gedanken meinen Opernfreund Eike, mit dem ich hoffentlich in der nächsten Spielzeit die ein oder andere… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Rauschende Rache – »Medea«

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 16. 07. 2017 »Medea« Wie bereite ich mich vor: Ich schaue die Probendoku zu Medea auf Youtube https://www.youtube.com/watch?v=Wrd-SuwbE20&t=601s … und gehe im Anschluss an die Vorstellung zum Nachgespräch mit Komponist Aribert Reimann. Wen nehme ich mit: Michael Wolf, den laut eigener Aussage bestgekleidetsten… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Rausch on!

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 15. 07. 2017 »Zoroastre« Wie bereite ich mich vor: Mit Musik! Ich versuche mich im Vorfeld schon einmal etwas reinzuhören in die Barockoper Zoroastre … während ich die Wohnung putze, das muss ja zwischen zwei Opernbesuchen auch mal sein. Was ziehe ich an:… Weiterlesen »

Neues
  • Create symphonies with your keyboard!

    Bereit für die coolste Sache, die man heute mit einem Webbrowser machen kann? Sounds und Animationen im Browserfenster per Buchstabentasten triggern … Jeder Buchstabe, jede Zahl wird zu einem audiovisuellen Erlebnis! Komponiert mit der Tatstatur eine eigene Symphonie! Jede Buchstabentaste von A bis Z triggert ein Sample und ein dazu passendes grafisches Element, womit man sehr lange… Weiterlesen »

  • Barrie Kosky ist Regisseur des Jahres!

    Am 7. April 2014 wurden in London die Gewinner des International Opera Awards bekanntgegeben. Die Auszeichnung als Regisseur des Jahres erhielt der Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin Barrie Kosky. Die International Opera Awards waren im vergangenen Jahr von John Allison, dem Herausgeber des renommierten englischen Opernmagazins Opera, und dem britischen Geschäftsmann Harry Hyman… Weiterlesen »

  • Vom Schweren und Leichten

    Der Bariton Günter Papendell war zuletzt unter anderem in den Titelpartien von Mozarts Don Giovanni und Monteverdis Odysseus zu erleben. Ab Mai steht er in der französischen Barockoper Castor et Pollux von Jean-Philippe Rameau als Pollux auf der Bühne. Was wiegt schwerer: Liebe oder Freundschaft? Bei Rameau geht der Konflikt zwischen Freundschaft und Liebe grundsätzlich… Weiterlesen »

  • Andalusien, mon amour

    Stierkampf und Kastagnetten, Flamenco und Manzanilla: In seiner Oper Carmen lässt Georges Bizet kein Spanien-Klischee aus. Dabei hatte es den französischen Komponisten selber nie auf die iberische Halbinsel verschlagen. Ähnlich wie sich Karl May einst den amerikanischen »Wilden Westen« im sächsischen Radebeul erträumte, erfand Bizet für Carmen seine ganz eigene, exotistische Vorstellung eines ihm fremden Landes… Weiterlesen »

  • Neuer Service!

    Ab sofort hat unsere Übersetzungsanlage viele neue Funktionen: Über den Touchscreen kann man ab heute E-Mails versenden, posten, twittern oder googlen. Als besonderen Service können Sie auch mit Ihren Sitznachbarn chatten oder flirten… Fotografieren ist leider weiterhin nicht gestattet. Nahezu jeder Sitzplatz in der Komischen Oper Berlin ist mit einem individuellen Display ausgestattet, auf dem,… Weiterlesen »

  • Well Hello!

    Herzlich willkommen zur Spielzeit 2014 /15! Wir freuen uns sehr, Ihnen eine riesige Spannbreite an Produktionen, Sängern und Musikern und ein Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Uraufführung präsentieren zu können. Ob Berliner oder Besucher aus einem anderen Land, ob Opernneuling oder Opernprofi – wir sind stolz, als ein Opernhaus wahrgenommen zu werden, dessen Türen… Weiterlesen »

  • Out now!

    Herzlich willkommen zur Spielzeit 2014/15! Zum Lachen, Weinen, Nachdenken oder einfach nur zum Genießen – zu all dem lädt Musiktheater an der Komischen Oper Berlin ein … 10 Premieren, 4 Festivals, 13 Wiederaufnahmen, 6 Sinfoniekonzerte, ein neues Abo-Paket und vieles mehr … »Wir hoffen, mit unserem Programm Neugier zu wecken, und heißen wie immer alle herzlich… Weiterlesen »

  • »Großes, unmittelbar packendes Theater!«

    In neuer Besetzung und unter der Leitung von Barockspezialist Konrad Junghänel kehrt Glucks wohl kompromisslosestes Werk auf den Spielplan zurück. Iphigenie, Tochter des kriegerischen Feldherrn Agamemnon, ist dazu verdammt, alle auf der Insel Tauris eintreffenden fremden Männer zu töten. Als ihren Bruder Orest und dessen Begleiter Pylades dasselbe Schicksal treffen soll, verweigert sie zum ersten… Weiterlesen »

  • Pfister-Trio feiert Premiere

    Foxtrott, Stulle und Viva la revolución! Hollywood, südamerikanische Leidenschaft und ein Schuss Berliner Schrulligkeit sind die Zutaten dieser verrückten Posse, die ihr vergnügliches Spiel mit allerlei Klischees – von der Filmdiva à la Greta Garbo bis zum Revolutionär aus Leidenschaft à la Che Guevara – treibt. Premiere am 8. März 2014 in der Komischen Oper… Weiterlesen »