Ausrine Stundyte singt die Carlotta in Die Gezeichneten. Foto: Jan Windszus Photography

Von Trieben, Wahn und Abgründen – Die Gezeichneten

Franz Schrekers Meisterwerk »Die Gezeichneten« kommt in einer Neuinszenierung von Skandalregisseur Calixto Bieto an die Komischen Oper Berlin Eine Insel der Lust vor den Toren Genuas, verschwundene und missbrauchte Mädchen der höheren Gesellschaft, ein körperlich deformierter Mäzen – das sind die Ingredienzien von Franz Schrekers 1918 uraufgeführter, schwül-erotischer Oper Die Gezeichneten. Keine Oper also für… Weiterlesen »

03.12.2017 Berlin
Besuch des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender zur Premiere Anatevka in der Komischen Oper
mit Intendant Barrie Kosky

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 70. Grundungsjubiläum

Bei der Premiere von Anatevka, am 3. Dezember 2017, war auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anwesend. Bevor die Aufführung begann, hielt er eine Rede, die Sie im Folgenden lesen können. Weitere Informationen zum Bundespräsidenten finden Sie hier.     Halbgötter und Hofnarren, Vogelfänger, Toreros und frierende Dichter – oder eben: Milchmänner und Kupplerinnen – sie alle… Weiterlesen »

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Zwischen Schtetl und Grand Hotel – Mit Musical und Operette in den Advent

  Ein Leben wie ein Fiedler auf einem Dach zu führen – das ist eine prekäre Angelegenheit. Was dabei hilft, die Balance zu halten – davon ist Tevje, der Milchmann überzeugt –, ist einzig und allein: Tradition! Tevje ist die wohl bekannteste Figur aus Anatevka. Wie er begegnen die einfachen jüdischen Bewohner dieses ukrainischen Schtetls… Weiterlesen »

KOB_Pelleas_et_Melisande_037© Jan Windszus Photography_10x15.jpg BLOG Maße

Die Gewalt des Ungesagten – Pelléas et Mélisande

»Ne me touche pas! Ne me touche pas!« – »Fass mich nicht an!« – die fragile Geschichte der verbotenen Liebe der weltverlorenen Mélisande und des naiven Prinzen Pelléas gewährt einen tiefen Blick in die Verstrickungen der entzündeten menschlichen Seele am Rande eines neuen Zeitalters.   Hochsensibel für das leise mitschwingende Grauen und stets auf Tuchfühlung… Weiterlesen »

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Rausch im Rausch – In Sorotschinzi tanzt der Teufel

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 17. 07. 2017 »Der Jahrmarkt von Sorotschinzi« Wie bereite ich mich vor: Gar nicht. Heute lasse ich mich komplett überraschen. Wen nehme ich mit: (Leider!) nur in Gedanken meinen Opernfreund Eike, mit dem ich hoffentlich in der nächsten Spielzeit die ein oder andere… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Rauschende Rache – »Medea«

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 16. 07. 2017 »Medea« Wie bereite ich mich vor: Ich schaue die Probendoku zu Medea auf Youtube https://www.youtube.com/watch?v=Wrd-SuwbE20&t=601s … und gehe im Anschluss an die Vorstellung zum Nachgespräch mit Komponist Aribert Reimann. Wen nehme ich mit: Michael Wolf, den laut eigener Aussage bestgekleidetsten… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Rausch on!

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017 Eintrag vom 15. 07. 2017 »Zoroastre« Wie bereite ich mich vor: Mit Musik! Ich versuche mich im Vorfeld schon einmal etwas reinzuhören in die Barockoper Zoroastre … während ich die Wohnung putze, das muss ja zwischen zwei Opernbesuchen auch mal sein. Was ziehe ich an:… Weiterlesen »

Copyright: Harald Geil

Postest Du noch oder rauscht es schon?! Frisörbesuch in Siviglia

    Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin 2017  Eintrag vom 14. 07. 2017 »Il barbiere di Siviglia«   Wie bereite ich nach: Ich gehe zum Nachgespräch mit Antonello Manacorda (Musikalische Leitung), Dominik Köninger (Figaro) und Johanna Wall (Dramaturgie). Was ziehe ich an: Blaue Stoffhose, grauer Wollpullover – casual. Es gibt tatsächlich… Weiterlesen »

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Im Manzelrausch – Showtime in Ägypten!

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin Eintrag vom 13. 07. 2017 »Die Perlen der Cleopatra«  Wie bereite ich mich vor: Trailer gucken, Kritiken lesen und … ich gehe zur Einführungsveranstaltung vor der Vorstellung. Was ziehe ich an: Das kleine Rote. Nicht klassisch, knallig soll es heute sein. Was nehme ich mit: Ein… Weiterlesen »

Der Abend, magisch

Angerauscht!

Opernrausch: Ein Feldforschungstagebuch zum Festival der Komischen Oper Berlin Eintrag vom 12. 07. 2017 »Petruschka/ L’Enfant et les Sortilèges«   Wie bereite ich mich vor: Quickrecherche am Tag der Vorstellung selbst: Trailer gucken auf der Produktionsseite der Komischen Oper Berlin (WOW!), Schlagworte googeln, Kritiken anlesen. Was heißt eigentlich »Sortilège« … ah, Zauber … und wie… Weiterlesen »

Neues
  • 00404_Medea_BLOG

    Mir lasst die Rache!

    »Ich kann keinen Stoff nehmen, der mit uns heute nichts zu tun hat«, so der Berliner Komponist Aribert Reimann über seine Oper Medea. Und Medea, die antike Mythenfigur, personifiziert eine der größten Krisen unserer Zeit: eine Migrantin, die in ihrem eigenen Land nicht mehr leben kann, wird in der neuen fremden Heimat nicht akzeptiert und… Weiterlesen »

  • Solisten_Wagner_gr-8272_15x20 ©GG

    Singen ist wie Skifahren

    Schon während ihres Studiums sang Mirka Wagner als Chorsolistin an der Komischen Oper Berlin, dann wechselte die gebürtige Hamburgerin ins Opernstudio. Hier künstlerisch »aufgewachsen«, ist sie unterdessen als Solistin engagiert. Ihre Spielzeit begann als Wendy in Peter Pan … Das Fliegen ist ein fantastischer Wahnsinn, der wunderbar funktioniert. Voraussetzung sind die richtige Atemtechnik und dass der… Weiterlesen »

  • AbenteuerOper-AskanierGS

    Abenteuer Oper!

    Clemens, 18, macht ein Praktikum in der Musiktheaterpädagogik der Komischen Oper Berlin. Bei »Abenteuer Oper« erlebte er die Arbeit mit den Jüngsten unter den Opernbesuchern erstmals hautnah. Das Vorhaben, mit einer vierten Klasse innerhalb einer Woche eine Miniaturoper einzustudieren, schien mir anfangs unmöglich. Ich musste mich dann im Rahmen des Projekts »Abenteuer Oper« eines Besseren… Weiterlesen »

  • Jan Windszus Photography

    Wenn die Tasse und die Teekanne Ragtime singen … Doppelpremiere von 1927: Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges

      Man stelle sich einmal vor, der Lehnstuhl, den man eben noch im Überdruss getreten hat, erwacht zum Leben und sinnt auf Rache! Dieses albtraumhafte Szenario wird Wirklichkeit für das ungezogene Kind in Maurice Ravels lyrischer Fantasie L’Enfant et les Sortilèges nach einem Libretto-Entwurf von Colette. Die einaktige Kurzoper bildet zusammen mit Igor Strawinskys Petruschka… Weiterlesen »

  • 00311_marinka_blog

    Ein »Schnitzel and Schnaps« – Musical für die Neue Welt

    Die Mayerling-Affaire, der mysteriöse Doppelsuizid von Österreichs Kronprinz Rudolph von Habsburg und seiner minderjährigen Geliebten Mary Vetsera im Jahr 1889 – ist das ein geeigneter Stoff fürs Broadway Debut eines europäischen Operettenkönigs? In der Operette ist alles möglich – und so verpasst Emmerich Kálmán den beiden tragischen Liebenden für sein erstes und einziges »Romantic Musical«… Weiterlesen »

  • BLOG Tag 1

    Eine Opernreise | Dokumentarfilm | Auf den Spuren der Gastarbeiterroute

    Seit 2012 trägt die Komische Oper Berlin im Rahmen des interkulturellen Projekts »Selam Opera!« mit ihrem »Operndolmuş« Musiktheater in die Kieze der Hauptstadt. Der Operndolmuş ist eine Musiktheater-Vorstellung in Kleinbus-Besetzung: zwei Sänger_innen und drei Musiker_innen sowie ein_e Moderator_in fahren gezielt in Stadtteile, in denen besonders viele Bürger_innen unterschiedlicher kultureller Herkunft leben, und zeigen durch musikalische,… Weiterlesen »

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Komische Oper Berlin RUSALKA, Oper mit Musik von Antonin Dvorak und Libretto von Jaroslav Kvapil, Musikalische Leitung: Henrik Nanasi, Inszenierung: Barrie Kosky, Buehne: Klaus Gruenberg, Kostueme: Klaus Bruns, Premiere am 20.02.2011. 
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© Iko Freese / drama-berlin.de 
Veroeffentlichung bei Nennung des Fotografen fuer Ankuendigungen der Produktion an der Komischen Oper Berlin honorarfrei. Bitte ein Belegexemplar an: Komische Oper Berlin, Pressestelle, Behrenstr. 55-57, D-10117 Berlin, presse@komische-oper-berlin.de. 
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Komische Oper Berlin RUSALKA, opera with music by Antonin Dvorak and libretto by Jaroslav Kvapil, conductor Henrik Nanasi, director Barrie Kosky, set design Klaus Gruenberg, costume design Klaus Bruns, opening February 02, 2011. 
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© Iko Freese / drama-berlin.de 
Rights-Managed - Reproductions for program announcements covering the production at the Komische Oper Berlin are free of charge, if the photographer is fully credited. Please send a copy to Komische Oper Berlin, Pressestelle, Behrenstr. 55-57, D-10117 Berlin, presse@komische-oper-berlin.de. 
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    Beach Girl, beschenkt

    Sie debütierte an der Komischen Oper Berlin bereits in der vergangenen Spielzeit als vom Schicksal gebeuteltes Aschenputtel in Jules Massenets Cendrillon. Nun ist die deutsch-syrische Sopranistin Nadja Mchantaf Ensemblemitglied und singt Tatjana in Jewgeni Onegin, Erinice in Zoroastre und in den nächsten Wochen die Titelpartie in Dvořáks Rusalka … Rusalka und Tatjana – zwei Frauen,… Weiterlesen »

  • zuschnitt-oertel

    Mauerfall … »Wir schafften es gerade rechtzeitig zu den Tagesthemen« … Christiane Oertel (Mezzosopran) und Angelika Steinbeck (Bratsche) berichten von der Zeit rund um den Mauerfall

    »Was am 9. November in der Komischen Oper Berlin wirklich passierte, hat ein lange gefeierter Sänger hinterlassen. Auf dem Spielplan stand Glucks „Orpheus und Eurydike“, Countertenor Jochen Kowalski sang den Orpheus. Kurz vor seiner letzten großen Arie rief ihm ein Bühnenarbeiter aus der Gasse zu, dass die Mauer auf sei. Dann sang Kowalski jene berühmte… Weiterlesen »

  • Bild: Monika Rittershaus

    Alter Wein in neuen Schläuchen? »Il barbiere« und Social Media

    Ein alter Mann mit der fixen Idee, sein Mündel zu heiraten, eine junge Frau, die sich nur aufgrund eines Ständchens in einen ihr ansonsten völlig unbekannten Mann verliebt, und ein Graf, der alles daran setzt, als solcher nicht erkannt zu werden – das ist das Zeug, aus dem im späten 18. Jahrhundert nicht nur in Frankreich Erfolgskomödien gestrickt wurden. Rosina,… Weiterlesen »