THE NOSE AT ROYAL OPERA HOUSE -® ROH. PHOTO BY BILL COOPER

Mit oder ohne Nase?

Skurriles Schostakowitsch-Stück an der Komischen Oper Die Maskenabteilung der Komischen Oper hat alle Hände voll zu tun: Derzeit wird dort eine künstliche Nase nach der andern hergestellt, rund hundert sollen es insgesamt werden. Wobei nicht etwa von schnöden Pappnasen die Rede ist, sondern von Riechkolben der echt aussehenden, allerdings übergroßen Art. Doch: Wofür das Ganze?… Weiterlesen »

@Robert Recker

Fächer, Flamenco, Femme fatale – »Carmen« und die Klischees

Dieser Klassiker darf in der Jubiläumsspielzeit der Komischen Oper Berlin nicht fehlen: Carmen, die wohl populärste Oper der Welt! Und eine mit unauslöschlichen Klischees behaftete – oder? Regisseur Sebastian Baumgarten spielt in seiner Inszenierung von 2011 bewusst mit vielen der verbreiteten Carmen-Projektionen. Und bricht sie ganz bewusst, u.a. indem er der spanisch anmutenden Musik des… Weiterlesen »

Bitte Copyright-Hinweise am Textende beachten! Please notice the copyright details at the end of the text!
-- 
Komische Oper Berlin "MY FAIR LADY", Musical mit Musik von Frederick Loewe nach "Pygmalion" von George Bernard Shaw und dem Film von Gabriel Pascal, Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner, Musikalische Leitung: Kristiina Poska, Inszenierung: Andreas Homoki, Choreographie: Arturo Gama, Buehne: Frank Philipp Schloessmann, Kostueme: Mechthild Seipel, Premiere am 28.11.2015. Szene mit Katharine Mehrling (als Eliza Doolittle). 
© Iko Freese / drama-berlin.de - Veroeffentlichung bei Nennung des Fotografen fuer Ankuendigungen der Produktion an der Komischen Oper Berlin honorarfrei. Bitte ein Belegexemplar an: Komische Oper Berlin, Pressestelle, Behrenstr. 55-57, D-10117 Berlin, presse@komische-oper-berlin.de. 
-- 
Komische Oper Berlin 'MY FAIR LADY', musical with music by Frederick Loewe based on George Bernard Shaw's 'Pygmalion' and the movie by Gabriel Pascal, book and lyrics by Alan Jay Lerner, conducted by Kristiina Poska, directed by Andreas Homoki, choreography Arturo Gama, stage design Frank Philipp Schloessmann, costumes design Mechthild Seipel, opening November 28, 2015. Scene with Katharine Mehrling (as Eliza Doolittle).
© Iko Freese / drama-berlin.de - Reproductions for program announcements covering the production at the Komische Oper Berlin are free of charge, if the photographer is fully credited. Please send a copy to Komische Oper Berlin, Pressestelle, Behrenstr. 55-57, D-10117 Berlin, presse@komische-oper-berlin.de.

… weil nur hier die Stadt früher Frühling hat …

Im Juni stehen die Pferde an der Startlinie in Ascot bereit und die feine Englische Gesellschaft kann noch einmal schnell die Benimm- und Kleidungsregeln überfliegen, die befolgt, wer dazu gehören will. Juni ist also auch ein perfekter Zeitpunkt für Blumenmädchen Eliza Doolittle, wieder an der Komischen Oper Berlin an den Start zu gehen und sich… Weiterlesen »

Foto: Monika Rittershaus

Calixto Bieito – der Skandal-Regisseur, der Schule machte

Die Komische Oper Berlin feiert ihren 70. Geburtstag unter dem Motto 70 Jahre Zukunft Musiktheater. Und wer das Haus kennt, wundert sich nicht, dass dieses Jubiläum auch die eine oder andere Besonderheit bereithält, die man so sicher nicht an einem anderen Theater antreffen würde. Natürlich gehören dazu mehrere spannende Neuinszenierungen, darunter die Neuproduktionen von zwei… Weiterlesen »

Komische Oper Berlin/Gioachino Rossini/Il barbiere di Seviglia/Premiere am 9.Oktober 2016// Musikalische Leitung: Antonello Manacorda, Inszenierung und Ausstattung:Kirill Serebrennikov, Co-Bühnenbild: Alexej Tregubov//Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und  Statisterie der Komischen Oper// Ensemble

Wer zuletzt lacht …

Kirill Serebrennikovs Inszenierung von Rossinis populärer Oper »Il Barbiere di Siviglia« an der Komischen Oper Berlin wurde zur Premiere 2016 von Journalisten enthusiastisch als »Berlins erste Smartphone-Oper« ausgerufen. Wie die Faust aufs Auge passte das Regie-Konzept mit Facebook-Feed, dauer-chattendem Liebespaar und gepimptem Selfie-Image zu Beaumarchais’ barocker Vorlage, einem Schauspiel über Verstellung, Maskerade, Versteckspiel und geheime… Weiterlesen »

Foto: Jan Windszus

Ein Spiel um Liebe und Tod | Blaubart

Die Liebe an den Tod: »Warum lieben mich alle Menschen und dich hassen sie?« Der Tod an die Liebe: »Du bist eine Lüge und ich bin die Wahrheit.« (Volksweisheit) Das ungleiche Paar Eros/Thanatos spannt persönlich seine Flügel über die groteske Handlung zwischen mörderisch-komischem Gruselmärchen und blumenduftiger Liebesromanze. Doch Offenbachs opéra bouffe stellt seit 1866 das… Weiterlesen »

Ausrine Stundyte singt die Carlotta in Die Gezeichneten. Foto: Jan Windszus Photography

Von Trieben, Wahn und Abgründen – Die Gezeichneten

Franz Schrekers Meisterwerk »Die Gezeichneten« kommt in einer Neuinszenierung von Skandalregisseur Calixto Bieto an die Komischen Oper Berlin Eine Insel der Lust vor den Toren Genuas, verschwundene und missbrauchte Mädchen der höheren Gesellschaft, ein körperlich deformierter Mäzen – das sind die Ingredienzien von Franz Schrekers 1918 uraufgeführter, schwül-erotischer Oper Die Gezeichneten. Keine Oper also für… Weiterlesen »

03.12.2017 Berlin
Besuch des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender zur Premiere Anatevka in der Komischen Oper
mit Intendant Barrie Kosky

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 70. Grundungsjubiläum

Bei der Premiere von Anatevka, am 3. Dezember 2017, war auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anwesend. Bevor die Aufführung begann, hielt er eine Rede, die Sie im Folgenden lesen können. Weitere Informationen zum Bundespräsidenten finden Sie hier.     Halbgötter und Hofnarren, Vogelfänger, Toreros und frierende Dichter – oder eben: Milchmänner und Kupplerinnen – sie alle… Weiterlesen »

Zuschnitt BLOG KOB_FAVORIT_ 0161_KOB_Anatevka_-®Jan_Windszus

Zwischen Schtetl und Grand Hotel – Mit Musical und Operette in den Advent

  Ein Leben wie ein Fiedler auf einem Dach zu führen – das ist eine prekäre Angelegenheit. Was dabei hilft, die Balance zu halten – davon ist Tevje, der Milchmann überzeugt –, ist einzig und allein: Tradition! Tevje ist die wohl bekannteste Figur aus Anatevka. Wie er begegnen die einfachen jüdischen Bewohner dieses ukrainischen Schtetls… Weiterlesen »

KOB_Pelleas_et_Melisande_037© Jan Windszus Photography_10x15.jpg BLOG Maße

Die Gewalt des Ungesagten – Pelléas et Mélisande

»Ne me touche pas! Ne me touche pas!« – »Fass mich nicht an!« – die fragile Geschichte der verbotenen Liebe der weltverlorenen Mélisande und des naiven Prinzen Pelléas gewährt einen tiefen Blick in die Verstrickungen der entzündeten menschlichen Seele am Rande eines neuen Zeitalters.   Hochsensibel für das leise mitschwingende Grauen und stets auf Tuchfühlung… Weiterlesen »

Neues
  • PeterundderWolf.Beitragsbild

    »Es war laut, aber sehr, sehr cool«

    19.06.2017  Mit einer zweisprachigen Aufführung von Prokofjews Konzertstück Peter und der Wolf erreicht das musikalisch-integrative Sprachlernprojekt der Komischen Oper Berlin seinen Höhepunkt …  Man merkt ihnen die Aufregung kaum an: Die drei Jungs Abdullah, Hamid und Hamza stehen an diesem Montagvormittag schon fast wie Profis auf der Bühne. Lässig in Jeans und T-Shirt gekleidet, blicken… Weiterlesen »

  • zoroastre_080.jpg.BLOG.Titel

    »Am Ende stellt sich doch die Frage, ob der ›Gute‹ wirklich der moralisch Höherstehende ist«

    Jean-Philippe Rameaus Zoroastre an der Komischen Oper Berlin: Dirigent Christian Curnyn, Regisseur Tobias Kratzer, Ausstatter Rainer Sellmaier und Videodesigner Manuel Braun über brisante Harmonien, Brechts Kern und Bastlerglück …    Rameau legte erst mit 50 Jahren seinen Opernerstling »Hippolyte et Aricie« vor, katapultierte sich damit aber direkt an die Spitze der französischen Opernwelt. »Zoroastre« kam hingegen… Weiterlesen »

  • Foto: Monika Rittershaus

    Der Erfolg ist immer im Recht

    Zu Jean-Philippe Rameaus Barockoper Zoroastre unter der Leitung von Christian Curnyn und Tobias Kratzer Der Kampf Gut-gegen-Böse ist thematisch ein Dauerbrenner bis in unsere heutige Zeit und über Genregrenzen hinweg. Schon vor 250 Jahren war das der Stoff, aus dem Erfolgsproduktionen gestrickt wurden, so von Jean-Philippe Rameau, um 1750 Star der französischen Komponistenszene, und seinem… Weiterlesen »

  • IMG_1560

    Danke Moskau! Die Zauberflöte fliegt weiter

    Nachdem das Ensemble am Mittwoch die Premiere erfolgreich gemeistert hat, folgt am Donnerstag gleich die zweite Vorstellung – in einigen Partien mit anderer Besetzung, da drei aufeinanderfolgende Vorstellungen zu anstrengend wären. Dieses Mal leider ohne anschließende Feiern und Reden – aber auch die Solist*innen, die bei der Premiere nicht auf der Bühne standen, waren überall… Weiterlesen »

  • Zauberflöte Blog 2

    Zauberflöte in Moskau, Vorbereitung der Premiere!

    Unser Dienstag in Moskau war abwechslungsreich. Morgens begannen im Theater die Proben – vorerst nur mit Klavier. Wichtig ist immer, dass die Technik reibungslos funktioniert. Weil es auf Gastspiel meist kleine Änderungen im Aufbau und bei den Wegen gibt ist es wichtig, dass alle Mitwirkenden informiert sind, und es für alles – am besten schon… Weiterlesen »

  • zauberflöte moskau

    »Die Zauberflöte« in Moskau

    Seit gestern gastiert die Komische Oper Berlin mit einem rund 160 Personen starken Ensemble in Moskau. Wir eröffnen am Mittwoch mit unserer zauberhaften Zauberflöte das International Checkov Theatre Festival, das bereits seit 25 Jahren existiert. Mit der technischen Einrichtung im Theater wurde schon begonnen, heute starten die Proben, am Abend ist Generalprobe. Gestern Abend waren… Weiterlesen »

  • 00404_Medea_BLOG

    Mir lasst die Rache!

    »Ich kann keinen Stoff nehmen, der mit uns heute nichts zu tun hat«, so der Berliner Komponist Aribert Reimann über seine Oper Medea. Und Medea, die antike Mythenfigur, personifiziert eine der größten Krisen unserer Zeit: eine Migrantin, die in ihrem eigenen Land nicht mehr leben kann, wird in der neuen fremden Heimat nicht akzeptiert und… Weiterlesen »

  • Solisten_Wagner_gr-8272_15x20 ©GG

    Singen ist wie Skifahren

    Schon während ihres Studiums sang Mirka Wagner als Chorsolistin an der Komischen Oper Berlin, dann wechselte die gebürtige Hamburgerin ins Opernstudio. Hier künstlerisch »aufgewachsen«, ist sie unterdessen als Solistin engagiert. Ihre Spielzeit begann als Wendy in Peter Pan … Das Fliegen ist ein fantastischer Wahnsinn, der wunderbar funktioniert. Voraussetzung sind die richtige Atemtechnik und dass der… Weiterlesen »

  • AbenteuerOper-AskanierGS

    Abenteuer Oper!

    Clemens, 18, macht ein Praktikum in der Musiktheaterpädagogik der Komischen Oper Berlin. Bei »Abenteuer Oper« erlebte er die Arbeit mit den Jüngsten unter den Opernbesuchern erstmals hautnah. Das Vorhaben, mit einer vierten Klasse innerhalb einer Woche eine Miniaturoper einzustudieren, schien mir anfangs unmöglich. Ich musste mich dann im Rahmen des Projekts »Abenteuer Oper« eines Besseren… Weiterlesen »