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Wer zuletzt lacht …

Kirill Serebrennikovs Inszenierung von Rossinis populärer Oper »Il Barbiere di Siviglia« an der Komischen Oper Berlin wurde zur Premiere 2016 von Journalisten enthusiastisch als »Berlins erste Smartphone-Oper« ausgerufen. Wie die Faust aufs Auge passte das Regie-Konzept mit Facebook-Feed, dauer-chattendem Liebespaar und gepimptem Selfie-Image zu Beaumarchais’ barocker Vorlage, einem Schauspiel über Verstellung, Maskerade, Versteckspiel und geheime… Weiterlesen »

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Wach auf, es nahet die neue Spielzeit!

Wiederaufnahme von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und Oscar Straus‘ Eine Frau, die weiß, was sie will! »Wach auf, es nahet die neue Spielzeit«, wollen wir dieser Tage in Anlehnung an den berühmten Chor aus Wagners Meistersingern rufen. Denn die Komische Oper Berlin erwacht im September aus dem allsommerlichen Theaterschlaf. Und sie reibt sich… Weiterlesen »

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Boliguay in Mitte

Mit Nico Dostals Clivia präsentiert die Komische Oper Berlin eine ausgelassene Wundertüte aus Schein und Sein. Mit dabei: die Geschwister Pfister! Der Sommerurlaub steht an, der Alltagswahnsinn vor der Tür! Schon beginnt das Fernweh von neuem zu kribbeln. Schon wieder urlaubsreif … Kein Problem: Zur Abwechslung können die Koffer getrost auf dem Dachboden verstaut bleiben. Im… Weiterlesen »

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Mit Beziehungskrieg zum Erfolg: »Kiss me, Kate«

Cole Porters Hit-Musical Kiss me, Kate mit Dagmar Manzel in der Hauptrolle ab Januar zum letzten Mal an der Komischen Oper Berlin WIEDERAUFNAHME: Do, 7. Januar, 19:30 Uhr Wer kennt das nicht: Man ist bei einem befreundeten Paar eingeladen, das gerade eine größere Beziehungskrise durchlebt, und der gemeinsame Abend wird zum wahren Horrortrip, weil sich… Weiterlesen »

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Revolution? Ja. Aber komödiantisch verpackt.

Sechs Jahre kämpfte Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais mit der königlichen Zensur in Paris um seine Komödie La folle journée ou le Mariage de Figaro. Und wenn mit der Pariser Uraufführung vom 27. April 1784 auch nicht die Französische Revolution ausgelöst wurde, wie später gern behauptet, war sie zumindest ein unvergleichlicher Erfolg, der den Autor unsterblich… Weiterlesen »

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Andalusien, mon amour

Stierkampf und Kastagnetten, Flamenco und Manzanilla: In seiner Oper Carmen lässt Georges Bizet kein Spanien-Klischee aus. Dabei hatte es den französischen Komponisten selber nie auf die iberische Halbinsel verschlagen. Ähnlich wie sich Karl May einst den amerikanischen »Wilden Westen« im sächsischen Radebeul erträumte, erfand Bizet für Carmen seine ganz eigene, exotistische Vorstellung eines ihm fremden Landes… Weiterlesen »

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Out now!

Herzlich willkommen zur Spielzeit 2014/15! Zum Lachen, Weinen, Nachdenken oder einfach nur zum Genießen – zu all dem lädt Musiktheater an der Komischen Oper Berlin ein … 10 Premieren, 4 Festivals, 13 Wiederaufnahmen, 6 Sinfoniekonzerte, ein neues Abo-Paket und vieles mehr … »Wir hoffen, mit unserem Programm Neugier zu wecken, und heißen wie immer alle herzlich… Weiterlesen »

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Da können auch Götter nicht helfen …

Regisseur Barrie Kosky im Gespräch mit Werner Hintze über Händels Koch, Glucks Musik, Liebe, Orest und Iphigenie … »Bewundert viel und viel gescholten«, diese Worte, mit denen sich Helena in Goethes Faust vorstellt, könnte man auch auf Gluck anwenden. Einer, der ihn sehr heftig gescholten hat, war Georg Friedrich Händel. Der soll gesagt haben, sein Koch verstünde mehr… Weiterlesen »

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Ein magisches Märchenbuch

Barrie Kosky, Suzanne Andrade und Paul Barritt über fliegende Elefanten, die Welt des Stummfilms und die ewige Suche nach Liebe Wie entstand die Idee, Die Zauberflöte gemeinsam mit »1927« zu inszenieren? Barrie Kosky Die Zauberflöte ist die meistgespielte deutschsprachige Oper, eine der Top-10-Opern weltweit. Jeder kennt die Geschichte, jeder kennt die Musik, jeder kennt die… Weiterlesen »