von Helden und Königen

Dominik Köninger, Foto: Gunnar Geller

Bariton Dominik Köninger ist in dieser Spielzeit der Richtige für die ganz großen Männer der (Musik-) Geschichte…

Händels Caesar – wie bringen Sie ihn zum Strahlen?
Da die Partie ursprünglich für einen Counter-Tenor geschrieben ist, liegen viele »Sahne-Abschnitte« in der Bearbeitung für Bariton ein wenig tief. Doch ich will gerade die schnellen Koloraturen genauso perlend und rasant hinbekommen, wie es einem Counter oder Mezzosopran gelingt – für eine Baritonstimme nicht immer ganz einfach. Also: üben, üben, üben!

Offenbachs König Agamemnon – ein Herrscher ganz anderer Couleur …
In der Operette ist noch mehr als sonst der Darsteller im Sänger gefragt. Auf der Bühne komisch zu sein, ist immer eine heikle Angelegenheit. Man braucht eine gewisse »Übertriebenheit« in der Darstellung der Figuren, ohne dass es platt wird. Genau damit packt man das Publikum.

Und Caesar glänzt mit schönen Helden-Tönen …
Ob lieblich, hässlich, freudig, traurig, wütend – alle Empfindungen sind von Händel wunderbar komponiert. Man kann auch mal »hässlich« singen, wenn es die Situation verlangt. Es liegt an uns Sängern, die Gefühle authentisch und packend zu transportieren, ohne uns soweit mitreißen zu lassen, dass wir die Kontrolle und damit die Brillanz verlieren.

Zur Produktion Giulio Cesare in Egitto

Geschrieben von Komische Oper

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