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Boliguay in Mitte

Mit Nico Dostals Clivia präsentiert die Komische Oper Berlin eine ausgelassene Wundertüte aus Schein und Sein. Mit dabei: die Geschwister Pfister! Der Sommerurlaub steht an, der Alltagswahnsinn vor der Tür! Schon beginnt das Fernweh von neuem zu kribbeln. Schon wieder urlaubsreif … Kein Problem: Zur Abwechslung können die Koffer getrost auf dem Dachboden verstaut bleiben. Im… Weiterlesen »

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Mit Beziehungskrieg zum Erfolg: »Kiss me, Kate«

Cole Porters Hit-Musical Kiss me, Kate mit Dagmar Manzel in der Hauptrolle ab Januar zum letzten Mal an der Komischen Oper Berlin WIEDERAUFNAHME: Do, 7. Januar, 19:30 Uhr Wer kennt das nicht: Man ist bei einem befreundeten Paar eingeladen, das gerade eine größere Beziehungskrise durchlebt, und der gemeinsame Abend wird zum wahren Horrortrip, weil sich… Weiterlesen »

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Sergej S. Prokofjews Meisterstück – die selten gespielte Oper »Der feurige Engel«

Der Komponist Sergej S. Prokofjew gilt bei Vielen noch immer als Geheimtipp. Denn in seinem umfangreichen Werk verbergen sich Schätze, die selten gespielt werden und oft nur eingefleischten Fans vertraut sind. Zu Unrecht! Denn kaum ein Komponist der Moderne hat ein Oeuvre hinterlassen, das derart vielfältig und bunt ist und die wechselvolle Geschichte seiner Zeit… Weiterlesen »

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Jetzt. Sofort. Alles.

»Die größte Droge für Violetta ist das Leben selbst.« Nur im Rausch ist das Leben lebenswert! Nach dieser Maxime will Violetta, »la traviata«, ihre Existenz bis zum letzten auskosten, denn ihre Zeit ist knapp. Im Rausch des Augenblicks sucht sie ihre tödliche Krankheit zu vergessen. Von allen begehrt, aber letztlich einsam steht sie im Mittelpunkt… Weiterlesen »

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»Der gerade Weg ist der tödlichste«

La Traviata ist ein eindrückliches Plädoyer Verdis für die Frau. Ein Gespräch mit dem Inszenierungsteam La Traviata erzählt in der Regie von Hans Neuenfels vom radikalen Lebensentwurf einer Frau, die sich – im ständigen Wissen um die Gefährdungen des Lebens – in unterschiedlichsten Rollen und Situationen zu realisieren sucht. So stellt er mit Verdi auf… Weiterlesen »

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Revolution? Ja. Aber komödiantisch verpackt.

Sechs Jahre kämpfte Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais mit der königlichen Zensur in Paris um seine Komödie La folle journée ou le Mariage de Figaro. Und wenn mit der Pariser Uraufführung vom 27. April 1784 auch nicht die Französische Revolution ausgelöst wurde, wie später gern behauptet, war sie zumindest ein unvergleichlicher Erfolg, der den Autor unsterblich… Weiterlesen »

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Andalusien, mon amour

Stierkampf und Kastagnetten, Flamenco und Manzanilla: In seiner Oper Carmen lässt Georges Bizet kein Spanien-Klischee aus. Dabei hatte es den französischen Komponisten selber nie auf die iberische Halbinsel verschlagen. Ähnlich wie sich Karl May einst den amerikanischen »Wilden Westen« im sächsischen Radebeul erträumte, erfand Bizet für Carmen seine ganz eigene, exotistische Vorstellung eines ihm fremden Landes… Weiterlesen »

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»Großes, unmittelbar packendes Theater!«

In neuer Besetzung und unter der Leitung von Barockspezialist Konrad Junghänel kehrt Glucks wohl kompromisslosestes Werk auf den Spielplan zurück. Iphigenie, Tochter des kriegerischen Feldherrn Agamemnon, ist dazu verdammt, alle auf der Insel Tauris eintreffenden fremden Männer zu töten. Als ihren Bruder Orest und dessen Begleiter Pylades dasselbe Schicksal treffen soll, verweigert sie zum ersten… Weiterlesen »

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Da können auch Götter nicht helfen …

Regisseur Barrie Kosky im Gespräch mit Werner Hintze über Händels Koch, Glucks Musik, Liebe, Orest und Iphigenie … »Bewundert viel und viel gescholten«, diese Worte, mit denen sich Helena in Goethes Faust vorstellt, könnte man auch auf Gluck anwenden. Einer, der ihn sehr heftig gescholten hat, war Georg Friedrich Händel. Der soll gesagt haben, sein Koch verstünde mehr… Weiterlesen »